Wer sich mit Immobilien beschäftigt, landet früher oder später auf den großen Portalen.
ImmoScout24, Immowelt und ähnliche Plattformen sind für viele der erste Anlaufpunkt bei der Immobiliensuche.
Die zentrale Frage lautet dabei oft:
Kann man dort wirklich gute Immobilien finden?
Die kurze Antwort: Ja, grundsätzlich schon.
Die realistische Antwort: Es ist möglich – aber nicht einfach.
Warum Immobilienportale trotzdem ihre Berechtigung haben
Immobilienportale erfüllen eine wichtige Funktion im Markt. Sie sorgen für Transparenz, Vergleichbarkeit und einen offenen Zugang zu Angeboten. Gerade für Eigennutzer oder Käufer ohne Zeitdruck können Portale ein sinnvoller Einstieg sein.
Auf Portalen lassen sich:
- Marktpreise vergleichen
- Lagen einschätzen
- Angebot und Nachfrage beobachten
- erste Erfahrungen sammeln
Auch für Investoren sind Portale kein Tabu – viele nutzen sie täglich mit Suchagenten und Filtern.
Warum wirklich gute Deals dort selten auftauchen
Aus der Praxis zeigt sich jedoch ein wiederkehrendes Muster:
Die wirklich attraktiven Immobilien werden häufig gar nicht erst öffentlich inseriert.
Der Grund dafür liegt im Ablauf vieler Verkäufe:
- Makler arbeiten mit bestehenden Kontakten
- es gibt Käuferlisten und sogenannte VIP-Kunden
- passende Interessenten werden direkt angesprochen
- viele Objekte sind vergeben, bevor sie online gehen
Was anschließend auf den Portalen erscheint, ist oft das, was zuvor keinen Käufer gefunden hat – aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Das bedeutet nicht, dass diese Immobilien „schlecht“ sind, aber sie sind häufig:
- ambitioniert bepreist
- wirtschaftlich weniger attraktiv
- komplizierter in Struktur oder Zustand
Off-Market: Ein zentraler Faktor für Investoren
Viele professionelle Marktteilnehmer – ob Halter, Entwickler oder Fix-and-Flip-Investoren – setzen zunehmend auf Off-Market-Immobilien.
Das heißt:
Immobilien werden direkt, diskret und ohne öffentliche Ausschreibung gehandelt.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
- weniger Konkurrenz
- schnellere Entscheidungsprozesse
- realistischere Preise
- klarere Kommunikation
Aus praktischer Erfahrung lässt sich sagen:
Ein Großteil der wirklich guten Deals entsteht außerhalb der Portale – durch Netzwerke, Beziehungen und Vertrauen.
Heißt das, man sollte Portale ignorieren?
Nein.
Portale sind weiterhin ein wichtiger Teil des Marktes – aber sie sind nicht der einzige und oft nicht der entscheidende Zugang zu guten Immobilien.
Ein realistischer Umgang bedeutet:
- Portale nutzen, um den Markt zu verstehen
- Suchagenten sinnvoll einstellen
- Angebote kritisch prüfen
- gleichzeitig Netzwerke aufbauen
Gerade für Investoren ist diese Kombination entscheidend.
Imperia Immobilien – Zugang zu geprüften Möglichkeiten
Bei Imperia Immobilien arbeiten wir täglich mit Immobilien – im Ankauf, im Verkauf und in der langfristigen Bestandshaltung. Ein Großteil der Objekte, mit denen wir arbeiten, entsteht off-market, also außerhalb öffentlicher Plattformen.
Unser Ansatz ist sachlich und realistisch:
- Marktkenntnis statt Versprechen
- strukturierte Auswahl statt Masse
- langfristige Perspektive statt schneller Deals
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